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>>Leisespielen >Ohne Platz und leise Schlagzeug spielen...

>Trommelnot macht erfinderisch: Das 1-Quadratmeter Schlagzeug (Bild rechts). Meine Antwort auf Platzprobleme und die Angst vieler Mitmenschen vor einem lauten Schlagzeug im Zimmer...

>Richtige Instrumente oder Übungspads? Ich empfehle jedem ein Übungspad mit Gummioberfläche. ABER: im Vergleich zu reinen Gummi-Übungs-Schlagzeugen, besteht dieses Set hier rechts aus "richtigen" Instrumenten, die man auch an sein normales Schlagzeug hängen oder stellen kann. So kauft man sich nicht etwas, das man nur zum Üben verwenden kann, sondern hat bei Bedarf etwas mehr Schnick-Schnack für das richtige Drumset... z.B. Splash-Becken, Kuhglocken, eine zusätzliche kleine Snare... (Achtung: Mit normalen Stöcken kann selbst dieses Übe-Set laut und knallig werden. Daher weiterlesen...)

>Je kleiner desto leiser. Das abgebildete Set oben besteht aus zwei 8" Splash Becken als Hi-Hat und als Ride-Becken ein altes 15" Crash-Becken, das sogar einen kleinen Riß hat. Die Snare ist eine 10" Snare der SONOR-designer Serie - ein klasse Ding, das aber auch extrem laut und bissig werden kann - wenn man will und mit Stöcken spielt... Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Trommeln und das Becken bzw. die Hi-Hat sind, desto leiser kann man auch damit spielen.

Tipp für kleinere Trommler: Gerade bei Kindern können zu große Instrumente fatale Folgen für die Haltung am Set und die Laufstärke im Kinderzimmer haben... daher: kleiner ist besser!

>Kuhglocke statt Basstrommel. Um vor allem Platz zu sparen, verwendete ich zum Üben statt einer Basstrommel eine Salsa-Kuhglocke "Cowbell" mit einem handelsüblichen Ständer für Percussion-Spieler - beides von der Firma LP. Da wo der Pedalschlegel auf die Kuhglocke trifft, dämpft ein kleines Stück aufgeklebter Teppichboden den Schlag. Die Lautstärke und der Klang der Glocke werden mit ein paar Socken reguliert, die in die Kuhglocke gestopft werden. (Kleiner Scherz für Leute vom Fach: Ich empfehle die original "Dave-Weckel Signature Socken", die sollten im Fachhandel gleich neben den original "Dave-Weckel-Signature Schuhen" hängen... Höhö... sowas gab es echt mal!!!)

So abgedämmt klingt diese Glocke ungefähr so: "gunk".

Das kann je nach Anzahl und Art der Socken in der Glocke richtig abgefahren klingen.

An diese Konstruktion passt sogar meine uralte Doppelfußmaschine von dw! (Der nächste Almabtrieb kann also kommen...)

>Übungspads für den Fuß.

Natürlich kann man auch hier ein Übungspad verwenden. Auch bei dieser Lösung würde ich es aber mal mit einem geklebten Teppich auf der Schlagfläche probieren, damit der Schlag nicht so hart rüberkommt. Das Spielgefühl einer richtigen Bassdrum ist nämlich noch was anderes! Und relativ laut können diese Pads trotzdem sein...

>Vibrationen reduzieren. Trotz allem werden beim Spielen auf diesem Set oder auf Übungspads leicht Trommel-Vibrationen auf den Boden übertragen. Je nach Wohnsituation kann das für Bewohner neben oder unter einem, als unangenehmes leises Hämmern empfunden werden. Um das zu vermeiden habe ich mein komplettes Übungs-Set auf eine Holzplatte mit einer Schaufstoffmatte darunter gestellt oder mein Übungspad mit Klebeband auf halbierte Tennisbälle geklebt...

>Leise Stöcke. Es gibt Alternativen zu lauten Stöcken! Das muß nicht gleich ein Jazzbesen aus Metall sein. Stock-ähnliche Varianten aus kleinen Kunststoff- oder Holz-Stäbchen fühlen sich fast wie richtige Stöcke an. Ich empfehle vor allem die "Rute 505" von Vic Firth, da der Kunststoff nicht so schnell kaputt geht, wie die Zahnstocher aus Holz ...
>Kontrollierte und leise Schlagtechnik. Tchja, an einer guten Schlagtechnik kommt keiner vorbei, der kontolliert und ausdauernd spielen will. Vor allem das kontrollierte leise spielen hat es sehr in sich. Ich lehre in meinem Untericht z.b. die Möller Technik und andere Schlagtechniken, die ich von Jim Chapin und Dom Famularo persönlich gezeigt bekommen habe. (protz.) Damit kann man sehr leise aber auch ultralaut spielen, ohne viel Kraft zu benötigen. Man nutzt dabei möglichst optimal nur das Gewicht des Stockes für die leisen Schläge (TAP oder UP-STROKE mit Ausholbewegung) und das ganze Gewicht des Armes mit einer Art Peitschenbewegung für akzentuiert laute Schläge (DOWN STROKE) ...

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